Implantate

Implantate bestehen aus Titan und bieten als ganzheitliche Lösung nach dem Vorbild der Natur einen Ersatz für Krone und Wurzel. Bei der Implantation wird der verlorengegangene Zahn bzw. die Wurzel (Zahnlücke) durch eine künstliche Wurzel - das Implantat - ersetzt und kann mit einer Zahnkrone anschließend versehen werden. Aber auch bei totalem Zahnverlust gewähren Implantate eine ästhetische und festsitzende Versorgung und damit ein natürliches Aussehen und ein sicheres Gefühl. Was wiederum zur Steigerung Ihrer Lebensqualität beiträgt. Die Implantation bietet somit vielfältige Lösungen für jeden, z.B. eine Zahnlücke, ein freies Kieferende bzw. bei einem Fehlen aller Zähne diese mit einem festsitzenden Zahnersatz zu versorgen.

Wie läuft eine Implantat-Behandlung ab?

Nach einer Voruntersuchung und einer genauen Besprechung mit dem Patienten werden die Implantate in das Kiefer eingepflanzt. Sollte der Kieferknochen zu dünn sein kann dieser aufgebaut werden. Die Implantate heilen mehrere Monate in den Kieferknochen ein, wobei der Heilungsprozess bei den Kontrollterminen überwacht wird. Danach wird die Schleimhaut um die Implantatköpfe geöffnet und die Überkonstruktion kann befestigt werden. Auch bestehende Prothesen können an Implantaten befestigt werden.

Vorgang bei der Sofortimplantation schematisch dargestellt: Die folgenden Skizzen zeigen die einzelnen Schritte sowie den zeitlichen Ablauf einer Sofortimplantation (1-8)

Abbildung 1: Der Schneidezahn ist in der Wurzel gebrochen.
Abbildung 2: Deshalb muss dieser extrahiert werden.
Abbildung 3: Mit einem genormten Implantatausschaber wird in der frischen Knochenhöhle das Implantatbett vorbereitet
Abbildung 4: :Mit einem Setzinstrument wird das Implantat gleich eingesetzt.
Abbildung 5: Das Sofortimplantat sitzt gut.
Abbildung 6: Das Zahnfleisch wird fest vernäht.
Abbildung 7: Im Anschluss erfolgt die Abdrucknahme für die Porzellankrone.
Abbildung 8: Die fertig eingeschraubte Krone.

In welcher Situation kann mir durch ein Implantat geholfen werden?

Zahnlücken/Seitzahnlücken

Ist Ihre Zahnreihe unvollständig und nur ein oder zwei Zähne fehlen? Dann kann der Einsatz von Implantaten sehr hilfreich sein! Bei herkömmlichen Brücken wird zur Lückenversorgung nur der sichtbare Teil (Zahnkrone) der verlorenen Zähne ersetzt. Bisher mussten dafür oft gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Bei der Implantation werden die Nachbarzähne hingegen verschont und es werden nur die verlorenen Wurzeln ersetzt und anschließend mit einer Zahnkrone versehen.

Das Problem:

Die Lösung:

Das Resultat überzeugt:

Kein Freiendlücke

Das Problem:

Am Ende der Zahnreihe fehlen ein oder mehrere Zähne Natürliche Zähne begrenzen den zahnlosen Abschnitt nur auf einer Seite
Ein zahngetragener Zahnersatz (Brücke) ist nicht möglich
Versorgung in der klassischen Zahnersatzkunde: Teilprothese abnehmbar

Die Lösung:

Eine rein implantatgetragene Verbundbrücke oder Einzelzahnimplantate vermeiden Brücken und abnehmbare Teilprothesen. Implantate als zusätzliche Pfeiler: Brücke auf natürlichen Zähnen und Implantaten

Das Resultat überzeugt:

Zahnloser Kiefer

Oft sind die Kieferverhältnisse so ungünstig, das bei totaler Zahnlosigkeit die herausnehmbare Vollprothese nur schlecht hält. Mit Implantaten kann wieder eine Befestigungsmöglichkeit geschaffen werden. Denn auch die Wiederherstellung eines vollkommen zahnlosen Kiefers mit einem festsitzenden Zahnersatz ist heute möglich.

Die Nachteile einer Vollprothese:

Die Lösung Ihres Problems ist einfach:

Ein festsitzender Zahnersatz auf mehreren Implantaten entsprechend einer Brücke oder 4-6 Implantate mit Haltelementen fixieren die bedingt feste Prothese, z.B. Steg im Unterkiefer.

Die Vorteile:

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis:

Das Problem:

Dieser Patient war mit seinen abnehmbaren Prothesen im Unter- und Oberkiefer sehr unzufrieden und wollte wieder einen festen Zahnersatz haben.

Die Lösung: